Rotkohl
Brassica oleracea var. capitata
Gemüse
Kopfkohl mit rotvioletten Blättern, derselben Art wie der Weißkohl, roh als Salat oder geschmort; zubereitet heißt er in Teilen Deutschlands Blaukraut. Er liefert Anthocyane, Glucosinolate und Vitamin C.
- Herkunft
- Atlantikküsten Europas
- Saison (Deutschland)
- September bis März · wächst in Ihrer Region
- Zubereitung
- Der Strunk wird auch gegessen, fein geschnitten. Sein Anthocyan schlägt im alkalischen Milieu ins Blaugraue um: ein Spritzer Essig oder Zitrone am Ende des Garens gibt ihm sein Rot zurück. Kurzes Dämpfen erhält ihre Glucosinolate; langes Kochen in Wasser trägt sie fort. Ihre Goitrogene fallen beim Garen zum großen Teil weg, auch bei kurzem.
- Moleküle
- Anthocyane · Glucoraphanin → Sulforaphan · Glucobrassicin → I3C · Vitamin C · Unlösliche BallaststoffeWas bremst Goitrogene
- Wussten Sie schon?
- Sein Farbstoff wechselt mit dem Boden: Auf saurem Boden wächst der Kohl röter, auf neutralem violetter und auf kalkhaltigem fast grünlich-gelb.
