Senfblätter
Brassica juncea
Blatt
Große, scharfe Blätter des Braunen Senfs, eines auch für seine Samen angebauten Kreuzblütlers; gebraten, geschmort oder vergoren. 100 g liefern 70 mg Vitamin C und 115 mg Kalzium, dazu scharfe Glucosinolate.
- Herkunft
- Zentralasien und Himalaya
- Saison (Deutschland)
- September bis April
- Zubereitung
- Die Blätter werden gewaschen, die harte Mittelrippe entfernt, dann ein paar Minuten gebraten oder geschmort – Garen mildert die Schärfe; junge Blätter werden roh im Salat gegessen. Sie werden auch milchsauer eingelegt. Sie wächst dicht über dem Boden und bekommt die Spritzer des Gießwassers ab: Blatt für Blatt in reichlich Wasser waschen schlägt ein kurzes Abspülen des ganzen Bundes. Die Schärfe IST das Molekül: langes Garen löscht sie aus, roh und kurz gegart bleibt sie. Ihre Goitrogene fallen beim Garen zum großen Teil weg, auch bei kurzem.
- Moleküle
- Lutein und Zeaxanthin · Glucobrassicin → I3C · Scharfe Glucosinolate · Vitamin K1 · ChlorophyllIn kleiner Menge, zählt nicht KalziumWas bremst Goitrogene
- Wussten Sie schon?
- Je nach Sorte wird daraus chinesisches Zha Cai, nepalesisches Achar oder japanisches Takana, eingelegt und in Onigiri gesteckt.
