Brunnenkresse
Nasturtium × sterile, N. officinale
Blatt
Runde, pfeffrige Blätter eines Kreuzblütlers, der mit den Füßen im fließenden Wasser wächst, der Brunnenkresse — nicht zu verwechseln mit der Gartenkresse, die im Trockenen wächst. 100 g liefern 120 mg Kalzium und 43 mg Vitamin C, dazu Glucosinolate.
- Herkunft
- Europa und Westasien
- Saison (Deutschland)
- September bis Mai · wächst in Ihrer Region
- Zubereitung
- Wild wird sie nie roh gegessen: In der Nähe von Weiden trägt sie den Leberegel. Die aus Kresseteichen wird roh gegessen. Sie wächst dicht über dem Boden und bekommt die Spritzer des Gießwassers ab: Blatt für Blatt in reichlich Wasser waschen schlägt ein kurzes Abspülen des ganzen Bundes. Die Schärfe IST das Molekül: langes Garen löscht sie aus, roh und kurz gegart bleibt sie. Ihre Goitrogene fallen beim Garen zum großen Teil weg, auch bei kurzem.
- Moleküle
- Beta-Carotin (Vitamin A) · Lutein und Zeaxanthin · Scharfe Glucosinolate · Nitrate aus Gemüse · Vitamin C · Folat (B9) · Vitamin K1 · Kalzium · ChlorophyllWas bremst Goitrogene
- Wussten Sie schon?
- Ihr Gattungsname Nasturtium soll vom lateinischen nasum, „Nase“, und torquere, „verdrehen“, kommen: die Grimasse, die ihre Schärfe hervorruft.
